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11. Februar 2009 Mittwoch
Der Blower-Door Test.
Tja, was soll ich sagen. Über dieses Ereignis gibt es erschreckend wenig zu berichten. Ich habe mir das epochaler vorgestellt. Als ich um 9.00 Uhr wegen erheblichen Glatteises mit dem Rad angerauscht kam, war die Chose schon fast gelaufen. Unser Bauleiter musste wegen Grippe absagen. Ging aber auch ohne.
Kurz gesagt: rund 1,2 Punkte bei 3 erlaubten. Also dicht genug. Bei einigen Fenstern zieht es just auf der Luv-Seite, da wo der Wind herkommt. Da muss wieder etwas gemacht werden. Da komme ich eigentlich nicht mehr so richtig mit, was dieses Thema betrifft. Nun ja...
Zum Ablauf: in die Haustür wird eine Plane gespannt, darin der Ventilator nebst einiger Steuer- und Messgeräte. Dann zieht der Venti die Luft aus dem Haus und der Operator schreitet mit einem elektronischen Luftzugmesser, ich glaube das Teil heisst Anemometer, von Punkt zu Punkt. Messpunkte sind z. B. : die Fenster rundum, die Steckdosen in der Aussenwand, die Rollokästen, der Hohlraum der Dachbodendecke, die Abklebungen im Spitzboden etc. Wie gesagt, zwei, drei Fenster sind zugig, sonst alles im Geltungsbereich.
Man weiss nicht, ob man lachen oder weinen soll, in einer hermetischen Dose zu leben. Da werden wir einen ausgeklügelten Lüftungsplan entwerfen.... so schlimm wird’s nicht werden. Bei uns steht eigentlich immer was offen und wenn die Bude erst mal baugetrocknet ist, wird es keine Probleme mit Schimmel (ha ha) geben.
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