website design software
melmag.de
HAUSBAU ABGESCHLOSSEN!   GETZ HAT ER WIEDER LANGEWEILE...
logo
total    unabhängich

 AUFGETAUCHT

Die lange als im Netz verschollenen melmag-Files sind nach intensiver Suche mit Google wieder auf- getaucht.
Vor Jahren unter
www.melmag.de schon einmal veröffentlicht, dann aber aus Interesselosigkeit nicht mehr verfolgt, wurden sie nunmehr restauriert und der staunenden Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

IM  URLAUB  WAS  ERLEBEN ?

Sturzbechern auf Saltkrokan

Stoned mit Bootsmann

Survival in Bullerbü

Wer schluckt den Wurm?

Schuppenjause in Lönneberga

Schnitzkurs mit Michel

Abhängen auf Taka Tuka

Ballermann mit Ephraim

Happy Hour in der Villa Kunterbunt

Gurgeln mit Pipi

Selbstfindung in Nangiala

Ashram in der Katla Höhle

Bunjee vom Flachdach

Weltbester Hype mit Karlsson

Rauben mit Ronja

Tricks von der Räuberstochter

REISEBÜRO ASTRID 

Mit uns fliegen Sie richtig... auf die Schnauze!

Okay, die Stories nebenan sind nicht mehr tagesaktuell, aber das meiste gilt noch heute .
Wahnsinn stirbt nie aus und der Orginaltitel damals war: Ansichten eines Misanthropen.

Fliegenschiss

Mainz: Nachmittags 16 Uhr in Deutschland.
Die Jahrgänge 1906 bis 1932 rücken enger zusammen vor dem TV und zücken die Spitzentüchlein. Pastor Fliege eröffnet die graue Kukident -Freakshow. Der Seelenstriptease für alle denen Sonja zu albern und Vera zu fett ist. Die dicke Herta aus Castrop sieht zum ersten Mal seit Kriegsende (des ersten Weltkrieges) ihre 25 Jahre ältere Schwester wieder. Der Pastor wiegt die schluchzenden Mumien in seinen Armen und drückt für sein betroffenes Publikum auf die Drüse. 15 Minuten kann keiner sprechen.
Schnell Werbung: Doppelherz, Granu Fink, Gebisskleber, Pietät Undertaker.
Dann nächstes Thema: “Mein Stuhl ist immer knüppelhart!”
Der Pastor blickt suggestiv ins gebannte Publikum wie ein gedopter Gebrauchtwagenhändler und zückt sein Pendant zur Raab-Kelle: die Fliegenklatsche. Die Fliegegroupies aus dem “Stift zum Toten Hund” zu Euskirchen springen auf, dass die Locken aus der sauren Dauerwelle fliegen. Bedauerlicherweise erleiden zwei von ihnen dabei einen doppelten Oberschenkelhalsbruch
Versäumen Sie nicht morgen: “Hilfe, mein Pipimann wird immer kleiner!” Von der Internetseite des Pastors können Sie 25 Rezepte mit Galama nachkochen und online Ablassbriefe ordern.

Born to be wild

Schmonzetten

TV: Symptomatisch für die intellektuelle Verkarstung der Gesellschaft sind die Grossen TV-Romane€.
So ein Scheissdreck wurde als ich noch klein war unter dem Label “Heimatglocken”, “Arztroman” , oder “Kinderschicksal” als Groschenheft verhökert. Der Begriff -Roman- impliziert gehobene Unterhaltung, nicht wahr Marcel?
Das Niveau der TV-Romane liegt deutlich unter Raumtemperatur. “Geschändet- vom Stiefvater gebumfiedeld” oder “Bulimie- Zum Brechen genötigt.” Natürlich beruhen alle gezeigten Begebenheiten auf wahren Begebenheiten.
Klar - gebumst und gekotzt wird immer. Der Rest repräsentiert die kanalisierten Psychosen der Script€autoren.
Erschreckend, sich vorzustellen, was in diesen Hirnen vor sich gehen mag. Erschreckender noch ist der Umkehrschluss: WER guckt sich diesen Mist an?!? Ist das Leben tatsächlich so armselig wie diese Machwerke? Gibt es Frauen, die sich blind einem offensichtlichen Psychopathen an den Hals werfen? “Liebling, ich habe das Baby geschlachtet. Wie möchtest Du es?” “Blutig bitte , möchtest Du vorher einen Drink, Darling?” Gibt es wirklich diese kulleräugigen Weibchen, die sich ängstlich “Fränk.. Frähänk?” rufend in ein lichtloses Horrorhaus vortasten, obwohl sie schon einen 2 Meter langen Köttel im Schritt haben? Doch wohl kaum. Diese Tendenzen sind bedenklich. Die Geschichte hat viele Kulturen untergehen sehen. Man muss annehmen, dass wir am Beginn einer weltumspannenden Degeneration stehen.

125BikerAuch Überall: Es wird immer schlimmer. Jetzt dürfen pappimässige Sesselpupser sich nach Feierabend ohne Extratest auf 125er Knatterkisten schwingen, weil sie vor ´80 den Schein gemacht haben. Die Speckfresse quillt wie ein gequetschter Ballon aus der Halbschale und der Sattel kneift ein bißchen im Schritt. Aber wacker immer links halten.
Noch nie einen Pylonen im Verkehrsgarten umrundet und schon King of the road mit ihrem Daelim Shopper (Wortspiel!). Das schlimmste aber ist, dass die jedesmal die Linke hochreissen, wenn ein Zweirad entgegenkommt. “Hello, i´m a biker!” Das Allerschlimmste ist dies: ich hab  schon mal zurück gegrüsst! Die Dinger sehen aber auch zu erwachsen aus... Auch wenn es nach Arroganz klingt: das kann nur im Wahnsinn enden.

Splitting

Überall: In Wellen  schwappen die Trends in das Land. Nach Tattoo, Piercing, Branding u.ä. kehrt mit der sonnigen Jahreszeit ein Saisontrend zurück: SPLITTING.
Dazu kleiden Biker sich betont luftig. Bevorzugt werden T-Shirt, Bermudashorts, Badelatschen oder Espandrillos. Leider ist  Helm Pflicht, sonst täte es auch ein leichter Strohhut. Beim  Extrembalzen vor der Eisdiele leitet der SPLITTER mit einem überrissenen Wheelie den Splitköpper ein. Nach lässigem Abschlenzen hinter der durchgehenden Maschine paniert sich der Fahrer die meterlangen Schürfwunden mit Rollsplit. Die Genussoptimierung stellt sich im Spital ein, wenn ein hämischer Dragoner von Schwester die  Partikel mit spitzer Pinzette aus dem eitrigen Schorf pickt. Ganze Kerle nehmen dies ohne Lokalanästhesie auf sich.

Aber das Aller-Allerschlimmste ist: heute habe ich selbst einen 125 Roller...

[Home] [Das Haus] [März bis September] [Oktober] [November] [Dezember] [Januar] [Februar] [März] [April] [Mai] [Juni] [Juli] [August] [September] [Januar] [Chronologie] [Handwerker] [Impressum] [melmag.de] [Stories] [Mopeds]