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Juli
URLAUB !

So. Endlich ist der ersehnte Urlaub da. Wir haben uns einiges vorgenommen für die nächsten drei Wochen. Gottlob soll die Hundswitterung der letzten Woche dann der Vergangenheit angehören. War ein guter Test für unser Klimamanagement.
Nachts und Morgens lüften und den Rest des Tages einigeln. Hat gut geklappt. Mit allen Rolläden unten und Fenster dicht hatten wir unten 22 und im Dachgeschoss zwischen 23 und 24 Grad. Das geht in Ordnung. Wir haben nicht gefroren, aber gegen unsere alte Dachwohnung war es paradisisch.

Ein Kardinalproblem hat sich heute gelöst. Montag holt sich ein Bauer aus der Gegend unseren Rest-Schotter ab. Dieses Zeug los zu werden entwickelte sich förmlich zum Alptraum. Haben wollten es einige, aber der Transport ist die Krux.
Na ja, jetzt kommt die Blockade vom Gelände.

Heute war Einweihung für unser Biotop vor der Küche. Ein Zuber als Teich. Sehr schön geworden und das Kleinklima ist ja auch ein anderes, so dicht am Wasser. Mal sehen, wann die Krötenwanderung los geht.

 

Das Biotop im Zuber.

Das Gelände haben wir schon mal vom Bewuchs frei gehäckert. Bei 32 Grad ein echtes Vergnügen. Und dabei habe ich gehört, Gartenarbeit sei entspannend.

Den Füllboden lasse ich vom Trecker schleifen und dann kommt dieser Tage eine ordentliche Portion Mutterboden. Schweineteuer das Zeug, das schenkt einem keiner.

Der vermaledeite Schotter bekommt am Montag eine tiefgreifende Luftveränderung. Hasta la vista, Baby...

10. Julei 2009 Freitag

Um mal wieder was zu sagen:

die “Treppenanlage” ist nunmehr vollständig vermörtelt. Dieses ganz besondere Spezial-Fugen-Zeugs kann man nur bei Trockenheit verwenden. Davon sind wir momentan weit, weit entfernt. Es schüttet wie aus Kannen.
Nichtsdestotrotz habe ich die Kantsteine an der Nordseite fertig gestellt. Wie immer etwa 10 cm von der Grenze weg. Ist ein Gelübde, wer weiss wie man in 10 Jahren mit der Nachbarschaft klar kommt. Im Moment ist alles auf Go, klar kannst du auf der Grenze bauen, von mir aus auch einen Hangar... kein Problem. Bis zum ersten Zerwürfnis, dann fehlt plötzlich die Sonne und und und. Lieber auf Nummer Sicher.

Der unselige Schotter ist tatsächlich vom Hof. Der Sandhügel verteilt. Jetzt muss Mutterboden ran. Kostet 14 Euro pro Kubik. Da schlägt man lang hin. Habe eine Quelle bei der das Zeug gratis ist. Muss ich mir am Wochenende mal ansehen, ob der Transport lohnt. 25 Kilometer von hier lebt ein Mensch, der ist froh, wenn einer den Boden holt. Verrückte Welt...

11. Julei 2009 Samstag

Heute in aller Frühe habe ich mir den propagierten Gratis- Mutterboden angeschaut. Also, der geht nicht mal als Stiefmutterboden durch. Voller Steine und astreiner Lehm. Damit hätte man höchstens Aschenbecher modellieren können. Wie soll ich den denn auf´s Land bringen? Mit ´nem Spachtel? Kein Wunder, dass der Junge seit Januar auf Abnehmer wartet. Diese Westfalen... ne ne.

Noch´, n Biotop.

Habe die zweite Klinkerpalette rumgetragen, damit Platz zum pflastern ist. Bei der ersten dachte ich es geht nicht wilder. Spinnen, Asseln, Tausendfüsser, lauter son Viehzeug hatte sich da breit gemacht.
Heute packe ich den zweiten Stapel aus, da war eine komplette Ameisenkolonie drin. Mit allem drum und dran. Der ganze Haufen war mit Sand voll gestopft und Puppen, geflügelte Ameisen und tausende von anderen. Ich bin ja nicht heikel, aber die ganze Brut habe ich weg geschwemmt. Wenn irgendein Öko-Hirsel darüber traurig ist, bitte schön. Jeden Ziegel musste ich abduschen und das sind einige. Na ja, hier auf dem flachen Land ist die Fauna ja mannigfaltig. Dafür waren kaum Spinnen drin. Auch was schönes.

Gezählt hab ich die nicht, aber es waren einige.

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