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Wir schildern den Bau unseres Hauses. Minutiös von der Idee im März 2008 bis zum Einzug im April 2009 und von dort an sporadisch, wenn es was Neues gibt.
Wenn wir was gelernt haben in der Zeit: nicht reden - machen. Nichts wird so heiss gegessen, wie der Pizzabote es bringt. Will sagen, der Bau eines Hauses ist nicht so aufregend, wie es diverse TV-Formate fürchten lassen. Ein Spaziergang im Park ist es nicht, aber man muss nicht zwangsläufig vorzeitig altern, wenn man in der Ruhe bleibt. Konkret: wenn die 6 Monate Amtsschimmelei und Formularsammeln vorbei sind ist das halbe Jahr Bauzeit ein Fliegenschiss.
Wir wohnen jetzt schon ein Weilchen in unserem Haus und bereuen nicht, den Schritt getan zu haben. Der Wohnwert ist unvergleichlich grösser, als in einer Mietwohnung, zumal ein Objekt dieser Ordnung nur unwesentlich billiger zu mieten wäre. Allein die Möglichkeit in einem Schritt im Garten zu stehen ist quasi unbezahlbar. Und man kann wirklich machen, was man will, laut Musik hören - und ich meine laut; und und und... wenn der Gedanke erstmal da ist: tut es.
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